Carnac – die Megalithfelder


Die Nacht war nach dem gestrigen Tag wieder einmal subtropisch heiß. Aufgrund dessen, dass unsere Wohnmobil natürlich reichlich Sonne über den Tag bekommen haben, konnte auch das hin und wieder aufkommende frische Lüftchen nicht dazu beitragen, das es im Inneren ein wenig kühler.

Gegen 6 Uhr morgens hörte man ein wenig Donnergrollen. Leider verzog sich diese erhoffte Abkühlung wieder über dem Meer, so dass die Sonne wieder die Oberhand gewonnen hat und den Tag aufheizen konnte.

Nichtsdestotrotz konnten und wollten wir diesen Tag im Schatten oder an der Plage verstreichen lassen, ohne uns die Menhire von Carnace anzuschauen. Also ging es auf das Fahrrad, wenigstens der Fahrtwind war anfangs noch frisch, um die Menhire zu erkunden.

Carnac wird als bedeutendste Zentrum der Megalithkulter beschrieben. Das ist insofern auch kein Wunder, da hier auf drei Felder jeweils um die 1000 Steine in recht unterschiedlichen Größen stehen.
Hier können sich Archäologen, Forscher der Vorgeschichte ind Geomanten regelgerecht austoben. Die Steine bieten eine unerschöpfliche Fundgrube für die von Bretonen so geliebten Spekulationen, Theorien und Mythen.




Die 3 Feldern haben insgesamt eine Länge von 4 Kilometer. Die drei Felder setzen sich aus dem Alignements de Ménec mit ca. 1099 Steinen, dem Alignements de Kermario mit 1029 Steinen und dem Alignements de KerKerlescan mit 555 Felsblöcken zusammen. Die Anordnung der Steine erfolgt teilsweise in 13 Reihen nebeneinander. Der größte Felsblock erreicht eine Höhe von bis zu 4 Metern.

Am Ende des ersten Feldes erlaubt das Maison des Megalithes mit Fotos und Videos eine Einführung in die Geschichte der Felder.

Gegen Mittag waren wir dann wieder froh in den Schatten an unseren Campern zurückzukehren. Der Schweiß lief dem einen oder anderen schon herunter, obwohl die Temperaturen ein wenig gesunken waren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen