Der Tag ist gekommen und es geht auf in die Bretagne.
Die Anfahrt bis zum Mont St. Michel, gute 970 km, haben wir uns in zwei Etappen aufgeteilt.
Die erste Etappe ging heute über Aachen, Lüttich und Namur in Richtung Cambrai. Hier wollten und haben wir unsere erste Etappe auf dem Campingplatz Les 3 Clochers (Die drei Glockentürme) enden lassen.

Der Campingplatz liegt zentral in der Stadt Cambrai, so dass am Abend noch eine kurze Stadtbesichtigung möglich war. Wie ihr dem obigen Bild entnehmen könnt, war der Platz schön aufgeteilt und ging noch weiter hinein. Die sanitäre Anlagen ließen am Abend zu wünschen übrig, allerdings war am nachfolgen Morgen alles sauber.
Cambrai mit seinen ca. 31.000 Einwohner ist überschaubares Städtchen mit einer lesenswerten Geschichte. Diese hier in Kürze wiederzugeben, wäre für diesen Blog zu viel. Deshalb verweise ich auf Wikipedia. Dort findet ihr eine ausführliche Beschreibung über die Geschichte on Cambrai.


Das Wetter auf der Fahrt nach Cambrai bot uns alles, was das Wetter so hergeben kann. Wolken, teilweise starke Schauer und Sonne wechselten sich immer wieder ab. Auch am Abend auf unser Stadtrunde gab es einen heftigen Regenschauer, um anschließend die Stadt wieder im Sonnenschein eintauchen zu lassen.
Die vielen Schauer des Tages in Cambrai hatten naturgemäß den Untergrund des Stellplatzes ein wenig aufgeweicht. Marlies hatte dann am Morgen das Pech, dass sie dann genau die beiden vorhandenen Löcher traf und sich festfuhr. Durch die freundliche Mithilfe eines Franzosen sowie unter tatkräftiger Unterstützung von uns gelang es, ihren Camper wieder auf den Asphalt zu bringen.
Die zweite Etappe auf dem Weg in die Bretagne führte uns dann von Cambrai über Rouen nach Pontorson auf den Campingplatz Seasonova Haliotis.
Bei einem Zwischenhalt nach der Überquerung der Seine erwähnte Marlies erneut, dass es unter unserem Wohnmobil tropfte. Bei der ersten Erwähnung nahmen wir an, dass es von dem Abwasser herrührte. Allerdings mussten wir bei dem Stopp feststellen, dass das Wasser auch im Inneren des WoMo’s lief. Seitdem begleiten uns wassergetränkte Aufnehmernauf unserer Reise.
Ebenfalls lies sich bei dem Stopp die Treppe nicht wieder einfahren, so dass ich mit Einsatz von Caramba 2.0 und Hammer (Leihgabe Marlies) unter dem Fahrzeug diese wieder Schwung bringen musste.
Endlich angekommen in Pontorson freuten wir uns über den ruhigen Campingplatz. Genauso wie der in Cambrai sind die einzelnen Parzellen für einen Camper bestimmt. Die Plätze sind mit Sträuchern abgeteilt und gestatten somit einen gewissen privaten Raum.
Wer wollte, konnte dann auch noch in den Swimmingpol eine Runde drehen.
Allerdings glich das Wetter auf der Herfahrt dem des vorherigen Tages, sodass der Sprung ins kühle Nass ausfallen musste.
Das Städtchen Pontorson gibt nicht viel her. Hier gibt es an der einen Durchfahrtsstraße reichlich Geschäfte, die allerdings nicht uns ansprachen.
L’église Pontorson
