Die Westküste

Tag 2

Der heutige Tag begann mit einem bedeckten Himmel, allerdings bei relativ warmen Temperaturen. Das lies ein Frühstück im Freien zu.
Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu dem Pointe du Van und dem Pointe aller Pointe in der Bretagne, dem Pointe du Raz.

Der Weg von unserem Campingplatz in Douarnenez weg war nicht so beschwerlich wie der Hinweg. Es ging über kleine Straßen der Kategorie C bis wir endlich die D7 erreichten.
Auf den Straßen waren wie immer Rennradfahrer, vereinzeln oder in Gruppen, unterwegs. Soviel Rennradfahrer, meistens Best-Ager, habe ich noch nirgendswo gesehen. Respekt, denn die Bretagne ist nicht flach sondern wellig bis hügelig.

Der Parkplatz am Pointe du Van war kostenlos und für die frühen Morgenstunde schon recht belebt. Es schien so, dass manche Camper schon über Nacht dort gestanden haben. Ein umgebauter Camper, vermutlich ein Bus, mit dem Kfz-Kennzeichen KIB (Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz) machte sich jedenfalls sehr breit. Die beiden Insassen saßen jeweils gemütlich vor dem Wagen, lasen in ihren Bücher und nahmen die an- und abfahrenden Fahrzeuge ab.

Wir hatten allerdings Besseres zu tun und machen uns auf dem Weg zum Pointe. Der Blick auf das von der Sonne angestrahlte Meer war atemberaubend.

Die Landschaft um die Gesteinsblöcke war mit Heidekraut, Ginster und Storchschnabel bedeckt. Ein schöner Anblick für die Naturliebhaber!

Der Rundweg führte uns immer mit dem Blick auf den Atlantik an der Küste entlang zur kleinen Kapelle Saint-They.

Auch wenn wir einige Menschen auf dem Rundweg getroffen haben, so verlief sich das Ganze doch. Es war jedenfalls nicht überfüllt.

Auf Pointe du Raz sah das ganz anders aus. Ein riesiger Parkplatz für Auto, Busse und Wohnmobile konnte nach Ausgabe eines Parkticket befahren werden. Wohnmobilesten durften safür 8 Euro berappen. Danach konnte man seinen Platz suchen, an den Souvenir-, Andenken- und Speiselokalen vorbei zum Pointe du Raz marschieren.
Im Gegensatz zum Pointe du Van war hier bereits in der Vorsaison der Teufel los.

Natürlich war der Ausblick auf den im Atlantik legenden Fels und den Leuchtturm imposant. Manche Leute sind sogar der Auffassung, dass man den Fels bis auf die letzten Meter näher treten muss. Welch ein Leichtsinn!!

Heutiges Ziel unserer Etappe ist der kleine Ort Penmarc’h. Dort haben wir für morgen eine Fahrradtour von unserem Campingplatz zum Ort und zum Phare Echmühl geplant.

Bis Morgen!



2 Kommentare zu „Die Westküste 2. Tag“

  1. Hallo liebe Urlauber,
    wir begleiten euch jetzt schon 14.Tage morgens durch die Bretagne und fühlen uns, durch die tolle Berichterstattung, als wenn wir mit dabei wären.
    Schön, dass das Wetter es jetzt gut mit euch meint.
    Wir wünschen euch weiterhin tolle Landschaften und Erlebnisse und freuen uns auf weitere Bretagne News.
    LG aus dem hitzigen Oldentrup
    Thomas und Renate

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