Fazit unserer Reise

Heute haben wir mit Cambrai unsere letzte Station in Frankreich erreicht. Da wir nun wieder Richtung Heimat trudeln, erlauben wir uns einmal ein Fazit unserer knapp 4 Wochen Bretagne zu ziehen.
Die Reihenfolge ist dabei nicht zufällig ausgewählt worden, sondern unsere persönlichen Reihenfolge. Vielleicht mag der eine oder andere Bretagne-Reisende das anders sehen.

die Landschaft & Natur


Wer durch die Bretagne reist, muss neidlos anerkennen, wie facettenreich der Nordwesten Frankreich ist. Natürlich überwiegen die Küstenteile, die von wild (Nordküste) bis sanft (Golf du Morbihan) reichen.
Auch wenn wir, bedingt durch die Gezeiten und durch das Wetter, nicht alle Wildheiten erleben durften, so lässt sich erahnen, welche Kräfte an dem ein oder anderen Küstenstreifen wirken können.
Beeindruckend war ebenso die mediterane Vegetation, die durch den Einfluß des Golfstroms Auftrieb erhielt. An vielen Ecken gab es bunte Hortensienbüsche zu sehen.
Kein Strand war wie der andere, ob steinig oder sandig. Muscheln in allen Größe konnten an den Stränden gefunden werden.

die Menschen


Hier fallen uns nur drei Adjektive ein:
nett, freundlich und immer hilfsbreit

Wir haben in den Wochen nicht eine(n) einzige(n) Französin oder Franzosen kennengelernt, die nicht diesen Attributen entsprach. Dabei war es völlig egal, ob sie unsere Sprache oder Englisch sprachen. Notfalls wurde mit Händen und Füßen oder durch Bilder artikuliert.
Wir haben auch den Eindruck gewonnen, siehe Busfahrt Quimper, dass eine gewisse Wertschätzung anderen gegenüber an den Tag gelegt wurde.

die Campingplätze


Campingplätze in Frankreich ist genauso wie „Eulen nach Athen“ tragen.
An jeder Ecke bzw. in den meisten Gegenden/Städten wurden Campingplätze angeboten. Jede Kommune, die etwas auf sich hält, bietet ein Camping Municipal an.
Wir haben in den Wochen keine Nobel-Campingplätze, die es zweifelsohne auch gibt, besucht. 3 Sterne war das höchste der Bewertung, was wir in Anspruch genommen haben. In der Regel haben wir uns an die Beschreibungen unserer Reiseführer gehalten, die mit ihren Beschreibungen eine wertvolle Hilfe waren.
Die Spannbreite bei den Plätzen ging ein wenig auseinander. Von nackter Keramik bis zum kompletten Toilettendeckel, mit oder ohne Toilettenpapier oder Duschen mit langer Vorlaufzeit für Warmwasser war alles dabei.

der Verkehr


Wir haben in diesen Wochen außer an einem sonntäglichen Floh-Markttag in La Forêt-Fouesnant und heute um Paris keinen Stau erleben dürfen. Das mag vielleicht in Paris oder drumherum anders aussehen, hier in der Bretagne scheint das aber ausgeschlossen zu sein.
Wie in Paris, wo der große Verkehr durch den Boulevard Périphérique herum geführt werden sollte, so existieren gleiche Verkehrskonzepte auch um Rennes, Quimper, Lorient oder Caen.
Der öffentliche Nahverkehr im Vergleich zu unserem ist exzellent. Unvorstellbar für deutsche Verhältnisse ist, dass man eine Strecke von 34 Kilometern für 2,50 Euro befahren darf. Auf der Halbinsel Quiberon war sogar möglich, eine Hop-on-/Hop-off-Tour für einen Euro zu bestreiten.

abschließend das Land


Wir waren ja nur in der Bretagne, aber alleine dieser Nordwest-Zipfel von Frankriech war eine Reise wert.
Darüber hinaus besitzt die große Nation Frankreich auch noch andere Regionen, die es sich lohnen bereist zu werden.

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