Tag 11

Bei blauen Himmel startete wir unsere Tour mit dem Ziel Bergen.
Zunächst hatten wir den Kampf auszufechten, dass wir das Nutzungsentgelt für den Campingplatz los wurden. Wie bei der Anreise war am Morgen keiner in der Resepsion. PayPal-Adresse nicht abrufbar, Online-Pay galt nur für Nord-Skandinavier. 20 Minuten vergingen nach unserem ersten Anruf, der auf einen AB landete, bis sich jemand meldete. Weitere 10 Minuten später wurde uns das Geld abgenommen und wir konnten endlich unsere Fahrt am Ufer des Sørfjords (Seitenarm des Hardangerfjords) fortsetzen.

Wir umkreisten die Halbinsel, die der Sør- und Hardangerfjord bilden, in Richtung Jondal, dem nächsten Fährhafen. An beiden Seiten der Fjorde wird Obstanbau betrieben. So fuhren wir durch Obstplantagen, eine Hinterlassenschaft von früheren Mönchen, von Äpfel und Kirschen.

Obstbäume am Hardangerfjord

Eine Elektrofähre schiffte uns geräuschlos auf die andere Seite des Fjords, wo wir uns in eine WoMo-Karavane einreihten. Diese löste sich dann am Steindalsfossen auf.

Da Fossens (Wasserfälle) in Norwegen keine Seltenheit sind und sich metertief herabstürzen, definiert man gern die Besonderheiten. Beim Steindalsfossen spaziert man im Gegensatz zu anderen, z.B. dem Vøringsfossen , unter dem Wasserfall durch. Was sicherlich Auswirkungen haben würde, wenn der Wind aus der falschen Richtung wehen würde. Ein bewundernswertes Spektakel ist das allemal.

Steindalsfossen

Die anschließende Fahrt auf der R 49 führte uns im stetigen Wechsel von auf und ab, Fjordeinschnitten, Seen und Flüssen nach Bergen. Hier bezogen wir einen stadtnahen Campingplatz.

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