Tag 20

Gestern war nicht unser Tag! Darum erscheint unser Blog erst jetzt.
Aber der Reihe nach.

Die Fahrt sollte zunächst über die schwedische Grenze nach Fjällbacka an der Schärenküste gehen.

Da uns das Navi auf die E6 lotste, was wir nicht wollten, wir wollten schließlich die Landschaft genießen, verließen wir die Autobahn. Einmal beim Verlassen der Autobahn in die falsche Richtung und schon erkundet man einen kleinen Ort. Wieder zurück und weiter in Richtung Süden zeigt das Navi eine andere Richtung an und schon landet man nach gefühlten 10 Kilometern in einem Naturreservat mit Sackgasse. Die Landschaft dort war fantastisch.

Also wieder zurück und die Fahrt nach Fjällbacka aufgenommen. Wir hatten das Schild mit dem Ortsnamen schon vor Augen, als uns ein zu schneller Norweger den linken Außenspiegel abfuhr.
2 Stunden damit verbracht, die Reste der Außenspiegel von der Fahrbahn einzusammeln, diskutiert, wer kommt für den Schaden auf und mit Werkstätten in Schweden telefoniert. 

Von Fjällbacka haben wir dann auch nichts gesehen, da uns nicht mehr der Sinn danach war.

Der defekte Außenspiegel wurde dank der Hausfrau an Bord mit einer Plastik-Mülltüte provisorisch befestigt. Kurz vor Lysekil kam ein Reifenhandel mit Werkstatt. Hilfsbereit stellte uns dieser starkes Klebeband zur Verfügung. Mit diesem Band klebten wir den Spiegel wieder zusammen.

An Lysekil vorbei stellte sich die Frage nach dem Übernachten. Die beiden Plätze am Ortsrand erweckten keine überzeugenden Eindruck. Also weiter auf der Straße und eine kostenlose schwedische Fährverbindung in Anspruch nehmen. Der nächste Campingplatz lag ruhig an einer Schärenbucht. Allerdings fanden wir dort nicht den uns telefonisch zugewiesenen Stellplatz, das war einfach unübersichtlich. Noch einmal 15 Kilometer weiter und dann hatten wir einen ruhigen Platz an einer Marina auf der Schäreninsel Orust gefunden. Stühle ausgepackt, den Grill angeheizt und die Abendsonne genossen. Es gibt Überraschungen im Urlaub, die braucht man nicht…

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