Vitré


Seit gestern haben wir nicht nur wie zum Anfang unserer Tour das Departement Ille-et-Vilaine sondern auch mit der Stadt Vitré unsere letzte Etappe in der Bretagne erreicht.

Schon gestern konnten wir einen kleinen Einblick in die Altstadt werfen. In einen kleinen, aber feinen Lokal wurden den Damen wieder eine neue Kreation der Galettes serviert. Ich habe mich für ein Pièce de boucher en moment, ein auf den Punkt gebratenes Fleischstück entschieden. Das war ein Rinderfilet, wunderbar medium gebraten mit gebackenen Kartoffeln und einer hervorragenden Sauce.


Vitré wurde 1009 durch den Herzog der Bretagne mit Errichtung einer Burg gegründet. Diese lag an der strategischen Straße nach Rennes und beschaffte somit dem Herzog wichtige Zolleinnahmen. Nach und nach siedelten sich in Vitré verschiedenste Zünfte, wie Gerber, Tuchhändler und Töpfer, an.
Die Blütezeit von Vitré war das 15. Jahrhundert.

Noch heute sieht man den einstigen Wohlstand an den vielen wunderschönen Fachwerkhäusern und den zahlreichen architektonischen Besonderheiten.





Wenn man durch die Gassen der Altstadt von Vitré schlendert und keine neuzeitlichen Dinge, wie Geschäfte oder Fahrzeuge vor Augen hat, dann fühlt man sich in das Mittelalter versetzt.

Neben den beiden Gotteshäusern, der Église St. Martin und der Église Notre-Dame, thront über der Stadt die Burg, das Château de Vitré und beherrscht die Umgebung. Heute beherbergt sie das Rathaus und ein Museum für Stadtgeschichte.

Dieses Schloß mit den sieben Türmen wirkt wie ein Schloß aus einem Märchen. Für uns ein wenig kurios war die Tatsache, dass in oder an dem Schloß kein großer Andrag herrschte und es pünktlich um 12:30 Uhr geschlossen wurde.

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