Tag 17

Gestern Abend hatten wir uns darauf geeinigt, dass wir a) heute nicht so viele Kilometer und b) dass wir eine Wanderung machen wollten. Dazu bot sich der Nationalpark Jotunheimen an.
Das Wetter spielte beim Frühstücken und bei der Abfahrt auch prächtig mit, so dass wir uns frohes Mutes auf den Weg begaben. Aber als uns in Randen am Vågåvatnet ein heftiger Guss erreichte, ahnte uns Übles. Der Guss entwickelte sich zum Dauerregen, mal weniger mal heftiger. Alle Höhenzüge verschwanden in den Wolken, so dass wir überlegen mussten, wie der Tag weitergehen soll.

Natürlich hätten wir gegen 12 Uhr an dem Campingplatz, wo wir uns entscheiden mussten, unsere Zelte aufschlagen und auf den morgigen Tag warten können, in der Hoffnung dann die Tour fortzusetzen zu können.
Allerdings waren die Aussichten in dem Gebiet auch für die nächsten Tage nicht rosig.
Deshalb haben wir uns für eine Weiterfahrt entschieden, nicht wissend, wo wir letztendlich landen würden.
Das wir dann am Nachmittag in Lillehammer landen werden, war nicht geplant.

Nach den Einchecken auf dem stadtnahen Campingplatz hatten wir sogar noch unerwartete Glück, dass es für eine gute Stunde nicht regnete. Wir nutzten die Gelegentlich für einen Stadtrundgang bis uns der nächste Starkregen zurück schickte.
Die Olympiastadt von 1994 und 2016 besitzt zwar „nur“ eine Einkaufsstraße, die aber überwiegend aus typischen norwegischen Holzhäusern besteht.
Was einen gewissen Charme ausstrahlt.

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