Tag 15

Wir haben uns am letzten Abend dafür entschieden, Ålesund aus zeitlichen Gründen keinen Besuch abzustatten. Deshalb war als unser heutiges Ziel Geiranger auserkoren. Leider hat Rüdiger bei der Auswahl des Zieles den falschen Eintrag (Geirangerfjord und nicht Geiranger) gedrückt. Das bescherte uns eine Elektrofährfahrt von Anda nach Lote und einen Umweg.

Das Wetter zeigte sich anfangs launisch wie im April. Spätestens ab dem Seen Hornindalsvatnet sowie dem Innvikfjord, einem Seitenarm des Nordfjords, besserte sich das Wetter. Die Schauertätigkeit nahm deutlich ab und die Sonne kam öfter zum Vorschein.Das Wetter zeigte sich anfangs launisch wie im April. 

Ab der Stadt Stryn, einem Sommer- und Winterskiort, änderte sich die Landschaft. Den See Strynvatnet links der Fahrbahn und die Berge des Jostedalsbreen rechts sowie des Breheimen Nationalpark vor der Nase bildeten eine grossartige Kulisse. Ab dem Weiler Erdal ging es dann in die Höhe abwechselnd durch Serpentinen oder Tunneldurchfahrten mit unterschiedlichen Längen.

Freie Sicht auf die jetzt noch schneebedeckten Gipfel erhielten wir ab 1.038 m Höhe. Hier bogen wir links ab auf die Geiranger-Trollstigen-Straße. Jede Menge Schnee sowie ein noch zugefrorener See begleitete uns die ersten Kilometer bevor es in kilometerlangen Serpentinen mit bis zu 10% Gefälle nach Geiranger ging. 

Auf dem Campingplatz am Geirangerfjord werden wir die Nacht verbringen und hoffen, dass uns der rauschende Wasserfall schön in den Schlaf wiegt.

Morgen früh heißt es früh aufstehen: um 8.00 Uhr legt ein Kreuzschiff an…

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